Glossar

 

Herzkatheterlabor

Herzkatheterlabor

Zur Praxis gehören drei Herzkatheterlabore, in denen Kardiologen mittels schmaler Schläuche oder Röhrchen (Katheter) Untersuchungen und Eingriffe am Herzen vornehmen. Der Katheter wird über ein Blutgefäß in der Leiste, Ellenbeuge oder über das Handgelenk eingeführt. Die Einstichstelle wird nur lokal betäubt. So ist der Eingriff für die Behandelten ohne große Nebenwirkungen oder Belastungen.

Zunächst führt der Kardiologe eine Schleuse in das Blutgefäß ein, durch die verschiedene Katheter eingesetzt werden können. Die Schleuse ist eine Art Führungsschiene, die gleichzeitig die Einstichstelle abdichtet. Dann wird der Führungsdraht eingeführt. Er ist in der Regel aus Metall und so während der fortwährenden Röntgenuntersuchung gut von außen zu erkennen. Mit Hilfe des Röntgenbildes steuert der Kardiologe das Vorschieben des Katheters zum Herzen. Ein Kontrastmittel wird über den Katheter verabreicht, damit nicht dieser, sondern auch das Herz und die Blutgefäße sichtbar werden. Ist der Katheter am Ziel angelangt, beginnt die eigentliche Untersuchung oder der Eingriff. Druckverband verschließt die Einstichstelle nach dem Entfernen des Herzkatheters.

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