Transösophageale Echokardiographie (TEE)

Die Transösophageale Echokardiographie (TEE) ist eine Ultraschalluntersuchung des Herzens, die wir beispielsweise bei Verdacht auf eine Herzklappenentzündung, angeborene Herzfehler, Blutgerinnsel oder Tumore, aber auch bei Erkrankungen der Herzklappen und -vorhöfe in Ergänzung zur normalen Echokardiographie durchführen.

Zu Beginn der Untersuchung legen wir einen venösen Zugang, um in seltenen Fällen ein Ultraschall-Kontrastmittel oder auf Wunsch ein Beruhigungsmittel spritzen zu können. In der Regel verwenden wir allerdings lediglich ein Rachenbetäubungsmittel, das wir ungefähr zehn Minuten vor der Untersuchung auf Mund- und Rachenschleimhaut sprühen. Dann wird ein Endoskop über die Speiseröhre zum Herzen geführt. Dazu muss ein Schlauch geschluckt werden, an dessen Ende sich eine Ultraschallsonde befindet.

Durch die unmittelbare Nähe der Ultraschallsonde zu den Herzhöhlen können auch kleinste Strukturen extrem hochauflösend beschrieben und genauer untersucht werden. 

Es ist die Methode der ersten Wahl, um Herzklappenerkrankungen in ihrer Bedeutung zu quantifizieren, um zu entscheiden, ob eine Klappen-Operation notwendig ist. Ermöglicht wird dadurch mit großer Sicherheit auch der Nachweis oder Ausschluss von Gerinnseln und Tumoren, vor allem der so genannten Myxomen.

Sechs Stunden vor der Untersuchung dürfen weder Nahrung noch Getränke zu sich genommen werden.

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